01.00
Statement Dimitri Hegemann, Inhaber Tresor Club Berlin:
"Im Grunde kannst Du es vergleichen mit Rockstars. Es gibt definitiv Stars, eine Handvoll, zwei Handvoll, die auch im Grunde genommen in ihrer Position bestätigt sind über Jahrzehnte teilweise. Es gibt eine Majorleage, würde ich mal sagen."
01.20
OVERVOICE Lucien Nicolet, DJ Luciano:
Als Grundregeln gelten: man braucht Musikkenntnisse, eigenen Geschmack, - den man in die Musik einfliessen lassen muss -, und man muss zwei Stücke verbinden können, indem man sie im Tempo angleicht. Das Wichtigste aber ist, ständig voraus zu überlegen, welches Stück auf welches folgen soll und wie sie zusammenpassen, um damit eine Stimmung aufzubauen; die Energie langsam zu einem Höhepunkt zu steuern.
01.50
Statement Alexander Näpflin, DJ Alexander, DJ Phonoboy:
"z.B. bei einer Ballermannparty ist praktisch der DJ Animateur, Unterhalter, Stimmungsmacher, Anreisser. Bei einer Hochzeitsparty, oder bei einer Geburtstagsparty ist er eher einer, der anfänglich im Hintergrund wirkt und eher am Schluss zum tragen kommt, also nach dem Dessertbuffet oder wenn die Stimmung locker wird."
02.15
Statement Natio Achana, DJ Redrum:
„Ein DJ ist für mich eine Person, die an einem Anlass, an einer Party, an einem Fest, dafür zuständig ist, die Leute zum Feiern zu bringen. Sie ein bisschen auf eine Reise mitzunehmen, ein bisschen vom Alltag abschalten und zu geniessen auch. Ich denke, das ist das Wichtigste für einen DJ.
Und dann halt die Liebe zur Sache. DJ zu sein ist wirklich, wenn man ein guter DJ sein will, harte Arbeit.
Also ich hab jahrelang täglich trainiert, angefangen mit Scratching, eigentlich nur für mich zu Hause, Scratching geübt, und dann Battles gemacht, also Meisterschaften, wo sich die DJ messen; wer ist der Beste.
Also scratchen heisst ja kratzen auf English. Das ist eigentlich das Hin-und-Herbewegen der Platte. Das kann ein Wort sein, das kann eine Gesangstimme, eine Geige sein, die ich dann verscratche; da kann man nehmen was man will....
Da muss man schon auch Durchhaltewille haben und sagen, irgendwie das geht schon und das mach ich. Und seiner Linie treu bleiben, das ist auch sehr wichtig,.
Und dann kam immer mehr das Auflegen mit der Hiphop-Musik, und ich denk schon, ich steh schon eigentlich als Hiphop-DJ.
Hiphop ist total verschieden zu Techno; es wird gerapt, also Sprechgesang, es ist viel langsamer, und Hiphop hat auch eine ganz andere Kultur. Techno ist viel schneller, ist Instrumentalmusik."
04.30
Statement Alexis Waltz, Journalist, Fachgebiet Elektronische Musik:
“Bei Techno und House geht es ja immer um die Kontinuität. Es geht darum, einen nahtlosen Fluss herzustellen, also die Unterschiede zwischen den einzelnen Stücken unhörbar zu machen, und die sich anzunähern."
04.43
Statement Natio Achana, DJ Redrum:
"Bei Techno kann man wirklich neue Musik mixen, eine Minute Übergänge machen. Das ist beim Hiphop schwierig, da man ja die Vocals, die Stimmen in der Musik hat. Da bleibt es mehr ein bisschen bei den Refrains schnell einen Übergang zu machen. Und die Hiphoper sind natürlich auch ein bisschen technischer so mit Backspin, die das Scratchen mit einbauen; das macht ein Techno-DJ weniger.
Backspinning heisst Zurückdrehen. Da hab ich eigentlich zwei Platten, da spiel ich dann rechts eine Sequenz und dann links das Selbe. Dann drehe ich rechts wieder zurück, dann bring ich ihn wieder rechts, drehe zurück links wieder, so das Backspinnig."
05.52
Statement Alexis Waltz, Journalist Fachgebiet Elektronische Musik:
"Hiphop und Techno und House sind unterschiedliche Formen von Popmusik im weitesten Sinn. Techno und House ist Clubmusik; man hört es um auszugehen und zu feiern, um sich zu amüsieren. Das ist schon von dieser Partyerfahrung irgendwie abhängig. Also Clubmusik findet auch da, wo es keine Clubs gibt oder keine Partys, keine Raves, auch nicht wirklich statt."
06.15
Statement Fidelity Kastrow, Resident DJ/Booker, Tresor, Berlin:
„Das wichtigste im Club ist der DJ, also der entscheidet, wie die Party läuft oder nicht. Das Drumherum muss alles stimmen, da müssen alle Schräubchen festgezogen sein. Und die Techniker und der Sound und die Bar und das Licht, das sind alles Faktoren, die die Party mitgestalten, aber die Emotionen, die kommen vom DJ, und der ist halt schon, die Musik ist das Kernstück im Club."
06.43
Statement Hans Cousto, Musikwissenschaftler, Gründer Eve & Rave e.V. Berlin:
"Techno ist eine vorwiegend sequentielle Musik, die eigentlich an der Tradition der Barockmusik anschliesst. Also der reine Technosatz ist wie der Fugensatz: jede Stimme ist mit jeder kompatibel und man kann die beliebig miteinander kombinieren und stets wiederholen. Und das ist eine absolut sequentielle Musik, also so wie Schamanenmusik oder auch wie eine Liturgie in der Katholischen Kirche."
07.22
KOMMENTAR:
Techno entstand hauptsächlich in Detroit und fand kurz nach dem Mauerfall in Berlin seine Verbreitung auch in Europa. Heute umfasst der Begriff Techno verschiedenste Musikstile.
Der Amerikaner ADAM X ist seit 1990 im internationalen Geschäft und gehört weltweit zu den grossen Disc Jockeys in der Techno-Szene.
07.41
OVERVOICE Statement Adam Mitchell, DJ ADAM X:
Techno ist industriell, Maschinen, wie in einer grossen Fabrik, und man mixt die verschiedenen Elemente zusammen.
07.53 Einflüsse von ausserhalb der Technoszene sind gut, weil ich keine gesichtslose, stiltypische Musik machen will.
08.05 Mein Job ist es, die Leute zum Tanzen zu bringen. Egozentrik am Plattenteller ist fehl am Platz. Ich mache keine Kompromisse, aber ich weiss jeweils, wofür ich gebucht bin. In andern Clubs kann ich nicht so harte Musik auflegen wie hier im Tresor. Aber ich mag die unterschiedlichsten Musikstile und kann mich wie ein Chamäleon anpassen, sei das bei einem Openair am Tag, oder anderswo mit ganz relaxter Musik. Herausforderungen halten Dich frisch.
08.43
Statement Alexis Waltz, Journalist Fachgebiet Elektronische Musik:
"Ursprünglich war Techno und House ganz klar getrennt. House kam von der Afroamerikanischen Popmusik, also unmittelbar von Disco, aber Soul, Funk auch immer noch spürbar, und war eigentlich eine Vereinfachung davon. Techno ist ein ganz anderer Ansatz: jetzt wirklich aus den aus den Synthesizern heraus, aus den Maschinen heraus eine neue Musik zu erfinden, die auf abstrakten Klängen basiert, die jetzt wirklich die Sounds komplett bei Null ansetzen, wie bei Avantgardemusik. Aber in der ganzen Entwicklung, in den letzten 20 Jahren, haben die sich immer mehr angenähert und sind immer ähnlicher geworden."
09.26
OVERVOICE Lucien Nicolet, DJ Luciano:
Ich spiele Musik zum Tanzen, und mein Hintergrund ist House-Musik. Eigentlich bin ich aber immer auf der Suche nach Energie, ich wechsle zwischen den Stilen hin und her.
09.41 Es geht darum, die Menschen durch verschiedene Stimmungen, zu Höhepunkten und wieder herunter, sie durch die Nacht zu führen. Eigentlich verwandelt man Energie, die man von den Leuten bekommt. Und diese Energie musst Du irgendwie durch Dein Wissen und durch Deine Musik kontrollieren und sie dem Publikum zurückgeben. Gib ihnen das Feedback, das sie wollen, dass sie eine gute Party und Spass haben, dass sie nach einer Nacht mit einem Lächeln, einem guten Gefühl und vielen Melodien im Kopf nach Hause gehen.
10.15
Statement Fidelity Kastrow, Resident DJ/Booker, Tresor Club Berlin:
"Ich glaube, das Mixen ist immer unwichtiger geworden, diese Kunst eben mit Platten sehr lange Mixe zu machen mit Vinyl. Wichtig ist, was für Musik ist, wie die selektiert wird, wie die arrangiert ist, also was für eine Geschichte da aufgebaut wird, was der Künstler für ein Harmoniegefühl hat, was er für ein Gefühl hat für das Publikum, dass er eben auch Feedback aufnehmen kann, dass er reagieren kann. Dass er auch irgendwie ein Feuer hat, einen Enthusiasmus."
10.40
KOMMENTAR:
Durch ihre Position haben DJs aber auch eine gewisse Macht über ihr Publikum.
10.54
OVERVOICE Lucien Nicolet, DJ Luciano:
Es geht eigentlich weniger darum, das Publikum zu kontrollieren, als vielmehr eine Energie umzusetzen und dem Publikum zurück zu geben. Aber klar gibt es den Punkt, an dem man sieht, in diesem Moment kann ich alles mit den Leuten machen, weil ich die Werkzeuge dazu habe. Es geht aber darum, fair zu sein mit den Leuten, weil sie sind es, die Dir geben, was Du in diesem Moment hast.
11.26
Statement Alexander Näpflin, DJ Alexander, DJ Phonoboy:
"Ich suche abspielbare Platten. Ich such natürlich eher die älteren Sachen, Oldies but Goldies, Deutscher Schlager bis hin zu 80er Jahren-Sachen. Ich suche keine Raritäten, sondern ich arbeite mit diesen Platten. Erste Priorität ist, dass die Platten abspielbar sind, also praktisch keine groben Kratzer haben.
Typisch ist z.B. Heintje; das sind Platten, die sind immer in katastrophalem Zustand, weil das von Kindern wahrscheinlich damals gehört wurde, sprich malträtiert wurde. Und dann gibt es aber auch typische Platten, die jeder zu Hause hatte, weil sie ein Hit waren. Und die sind dann so 2x Mal gehört worden und standen dann im Regal. Z.B. Barbara Streisand, Guilty, die findet man zum Teil in Brockenhäusern 10, 20 Mal an einem Tag; die muss wirklich jeder gekauft haben.
Natürlich nutze ich auch das Internet; ich versuche auf den bekannten Auktions-Plattformen ganze Plattensammlungen zu kaufen, wenn es preislich interessant ist.
Ich arbeite ja nur bedingt mit digitalen Tonträgern, weil das Risiko eines digitalen Absturzes einfach viel zu gross ist. Also Laptop-DJ bin ich nicht, weil ich auch ein bisschen Nostalgie vermitteln will. Und es kommt auch noch so ein bisschen besser bei den Leuten an: ach, der legt noch mit Schallplatten auf. Und ein grosser Sympathiebonus war schon mal da.
Die Ausgangslage ist back to the 70ties, Disco. Da versuche ich natürlich wirklich die alten Discoklassiker zu bringen, so wie ich es auch noch ein bisschen erlebt habe, weil ich anfangs 80er Jahre meine ersten Platte aufgelegt hatte. Ich erhoffe sicher, dass die Leute das Feeling bekommen, wie es in den 70ern gewesen ist; also Plateauschuhe, Discokugeln, ein bisschen Unbeschwertheit, ich war ja jung damals und das Einzige was zählte, war vielleicht die erste Freundin und Afri-Cola und vielleicht eine erste Zigarette. Und die Leute waren natürlich nicht so anspruchsvoll damals. Sie waren schon froh mit dem Moped in die Freiheit, sprich ins Jugendlokal oder in die Wochenenddisco zu fahren, und wichtig war einfach, dass dort die Post abging.
Platten laufen immer. Dann habe ich als Sicherheit auch immer meinen MP3-Player dabei und eine externe Harddisk, die ich an mein Mischpult anschliessen kann. Da greife ich drauf zu, wenn ich Musikwünsche erfüllen muss, die ich nicht dabei habe, oder aktuelle Hits, die es nicht in Plattenform gibt."
14.31
Statement Natio Achana, DJ Redrum:
"Ich geh immer noch Platten kaufen und hab Freude, wenn ich jetzt eine Platte finde die, die ich vielleicht schon 3 Jahre suche. Viele machen das nicht mehr. Vor allem junge Leute, die noch nie mit Vinyl in Berührung gekommen sind, die direkt mit so Equipment wie Rain oder Final Scratch oder so anfangen, die kennen das gar nicht mehr. Aber zu Hause bin ich immer noch mit meinen Platten am Rumwerkeln."
14.57
OVERVOICE Statement Lucien Nicolet, DJ Luciano:
Vinyl kaufen heute meist nur noch Liebhaber, halbprofessionelle und professionelle DJs. Die meisten andern laden sich die Songs zu Hause herunter.
15.10 Ich liebe Vinyl und vertreibe auch Platten auf meinem Label, aber ich reise sehr viel für meinen Job. Angenommen, ich hätte 3 Auftritte hintereinander und würde meine Platten verlieren, könnte ich nicht, wie beispielsweise ein Sänger, einfach ein anderes Mikrophon nehmen. Ich hätte nichts mehr. Den Computer mitzunehmen und die Platten zu Hause zu lassen, ist da viel praktischer, und ich kann jeden Auftritt garantieren.
15.44
OVERVOICE Adam Mitchell, DJ Adam X:
Es ist ein richtiger Kampf zwischen Vinyl und Digital. Ich arbeite auch deshalb mit dem Computer, weil ich so unterschiedliche Stile und teilweise unveröffentlichtes Material spiele. Zudem ist der Plattenmarkt zu sehr von den Vertreibern kontrolliert, die nur das fördern, was sich gut verkaufen lässt. Ich kenne die Szene, weil ich Platten über mein Label vertreibe. Darum bekomme ich auch viele Demostücke oder werde im Internet von Leuten angefragt, ob ich ihre Songs mag. Und wenn ich sie mag, spiele ich sie auch.
16.18
Statement Fidelity Kastrow, Resident DJ/Booker, Tresor Club Berlin:
"Ich denke, alle alten DJs lieben ihr Vinyl und hängen da sehr dran und sind auch oft empört, wenn die jungen DJs sagen, was will ich mit Vinyl, das ist für alte Leute, das haben meine Eltern irgendwie im Schrank, was soll ich damit?"
16.34
Statement Dimitri Hegemann, Inhaber Tresor Club Berlin:
"Es war natürlich auch etwas ganz Besonderes, die richtigen Sammlung zu finden, die Platten, und dadurch entwickelt sich natürlich auch so eine Kultur mit den Schallplattenläden. Wir hatten ja einen Laden, oder den haben wir immer noch, führend, HARD WAX. Dann standen, Freitags glaub ich war das jeweils, die ganzen DJs, weil grad die neuen Importe kamen. Und manchmal waren die Platten limitiert und nur und die ersten 20 bekamen da einen Track aus Detroit, und die andern sahen einfach ins Leere."
17.02
KOMMENTAR: Es waren Grossereignisse, wenn die Meister aus Detroit angereist waren und persönlich auflegten.
17.12
Statement Dimitri Hegemann, Inhaber Tresor Club Berlin:
"Wenn die nach Berlin kamen, diese DJs, und unten im Tresor standen, da stand ein Pulk von 50, 60 Berlinern davor und staunte nur über diese Mixkünste, die diese Leute da präsentierten live.
Und das war schon faszinierend. Der Jeff, der wechselte glaub alle 30 Sekunden die Platten damals und warf die hinter sich und hatte einen eigenen Platteneinsammler"
17.40
KOMMENTAR:
Bereits in den Anfängen hatten die DJs eigenes Material produziert, und heute sind die meisten Grossen in der Techno- und House-Szene Unternehmer und ihr Name ist gleichzeitig ihr Brand. Der Schweizer Luciano beispielsweise beschäftigt 10 Mitarbeiter.
18.01
OVERVOICE Lucien Nicolet, DJ Luciano:
In erster Linie würde ich mich als Produzent bezeichnen. Um diesen Bereich herum entsteht alles andere, wie beispielsweise meine Arbeit als DJ oder das Label. Das Herzstück aber ist das Studio hier und meine Arbeit als Produzent.
18.20 Manchmal schnapp ich irgendwo etwas auf, und das bringt mich auf eine Idee. Ich beginne also nicht bei Null sondern konzentriere mich auf eine Idee, beispielsweise eine Stimme, (einen Text), eine Basslinie oder ein Instrument, und daraus entwickle ich die Musik. Manchmal dauert das 2 Tage, manchmal 2 Monate.
18.43
KOMMENTAR:
Um zukünftig mit seinen Produkten einen grösseren Markt zu erreichen, wird Luciano auf seinem Label nicht mehr nur Vinyl sondern auch CDs und DVDs produzieren und vertreiben.
18.55
Statement Torsten Pröfrock, Geschäftsführer Hard Wax Berlin:
"Wir haben immer noch viele DJs als Kunden, die auch noch Wert legen, mit Vinyl zu spielen aus bestimmten Gründen. Aber man kann natürlich nicht verneinen, und es wäre auch dumm, das abzulehnen, die Schnelligkeit, die sich eben durch digitale Medien bietet. Also, ein DJ muss auch schnell sein, ein DJ wünscht sich Eingriffsmöglichkeiten, Kombinationsmöglichkeiten; und das sind natürlich alles Sachen, die man mit Vinyl nicht machen kann."
19.22
Statement Alexis Waltz, Journalist Fachgebiet Elektronische Musik:
"Bis vor einigen Jahren hatte der DJ eine ganz bestimmte Technik, und zwar Plattenspieler, bei denen das Tempo variiert werden konnte, und die schnell starten konnten, so dass man an einem bestimmten Punkt der Platte sofort neu angesetzt konnte. Aber darüber hinaus hatte er jetzt keine besonderen Bedürfnisse gehabt."
19.41
Statement Natio Achana, DJ Redrum:
"Also jetzt so Scratchshows mache ich eigentlich immer noch mit Vinyl. Aber auflegen, jetzt Party und Clubs und so, ist schon mehr das Serato, das Rain. Die Musik ist auf dem Laptop gespeichert und dann schliesse ich das Serato zwischen Mischpult und Laptop an, und es wird dann umgewandelt, das Signal vom Laptop, und dann hab ich immer dieselben Platten auf dem Turntables und kann dann ein Lied anwählen. Dann die Nadel auf die Platte und dann hab ich das Feeling genau wie Vinyl. Also viele DJs, die meisten legen eigentlich nur noch mit diesem Equipment auf."
20.27
OVERVOICE Lucien Nicolet, DJ Luciano:
Ich denke, wir stecken mitten drin in diesem Umbruch von analog zu digital. Mit Programmen wie Traktor oder Systemen wie Serato kann man jetzt beispielsweise Effekte hinzufügen, sie in verschiedenster Weise bearbeiten und verändern. Zudem kann man anstelle von nur 2 heute 4 Zuspielquellen mittels der Plattenspieler kontrollieren. Man hat einfach mehr Möglichkeiten, neue Elemente in Echtzeit zu kreieren und zu verändern. Es ist kreativer geworden..
21.02
KOMMENTAR:
Ausserdem stehen DJs heute Programme wie beispielsweise Ableton zur Verfügung, mit dem die Mischvorgänge vollständig im Computer gemacht und minutenlange Sets vorprogrammiert werde können.
21.17
OVERVOICE Adam Mitchell, DJ Adam X:
Ich mixe life nicht mit Ableton, weil ich die Tonkontrolle will. Ich mag das Risiko, einen Mix zu vermasseln.
21.33 Ich will die Hände drin haben, alles kann passieren, man stösst an den Tisch, die Nadel springt mitten in einem Mix – ich hasse Leute, denen das passiert (lacht).
Mit Ableton aber ist alles vorprogrammiert, so möchte ich nicht mixen.
21.53
Statement Alexis Waltz, Journalist Fachgebiet Elektronische Musik:
"Die Lautstärke spielt eine grosse Rolle, weil Techno ja eine sehr körperliche Musik ist. Es geht wirklich um die physische Erfahrung, die physischen Erfahrung des Klangs, auch um die extremen Frequenzen, also die tiefen Bässe und die hohen Höhen. Der mittlere Frequenzbereich, der in der Rockmusik wichtig ist, der spielt ja im Techno überhaupt keine Rolle. Und deshalb ist auch die Lautstärke wichtig, um das überhaupt erfahrbar zu machen."
22.16
KOMMENTAR:
In der Schweiz liegt die Lautstärkenbegrenzung an grossen Veranstaltungen bei 100 Dezibel.
22.22
Statement Natio Achana, DJ Redrum:
"Ich find es ein bisschen mühsam, immer schön auf 100. Und für mich ist das zu leise, aber ich habe noch die Monitore; ich kann für mich so laut machen wie ich will. Und ich merke manchmal, wenn ich nach Hause komme, kann ich eine, zwei Stunden nicht schlafen, weil ich das Pfeifen immer im Kopf habe. Aber ich finde, es muss jeder auch für sich ein bisschen selber schauen. Alle Clubs, vor allem in der Schweiz bieten die Ohropax an, das müssen sie."
22.54
OVERVOICE Lucien Nicolet, DJ Luciano:
Die Kraft und die Lautstärke der Musik sind sehr wichtig, weil es ja eine Frage der Energie ist. Beispielsweise kann die Musik bei 110 oder 120 Schlägen pro Minute zwar laut sein, die Kraft und Energie dabei ist aber noch tief. Je länger es geht und je mehr die Leute in Stimmung kommen, desto mehr kommt es zu einer Verschmelzung von Lautstärke und Kraft der Musik, die nun etwas raffinierter und aggressiver ist. Und all das verändert das Bewusstsein der Leute, bringt sie in einen andern Zustand.
23.33
Statement Hans Cousto, Musikwissenschaftler, Gründer Eve & Rave e.V. Berlin:
"Wenn über sehr lange Zeit sehr regelmässige Impulse in gleichem Tempo in ähnlicher Struktur wiederholt werden, dann schwingt sich das Gehirn darauf ein. Es ist ja dann nicht nur das Hören und Sehen der Lightshow in gleichen Takt dazu, sondern es ist ja auch die körperliche Dynamik. Und wenn man das gemeinsam macht, kann man sich so gemeinsam in exstatische Zustände hineintanzen. Ich bin der Tänzer, ich bin Tanz, die Musik resonniert in mir. Ich habe da einen Zeremonienmeister, das ist der Discjockey, der ist so wie früher der Schamanenmeister. Er sorgt für die gute Reise, für die richtige Schwingung, für den richtigen Rhythmus."
24.19
Statement Dimitri Hegemann, Inhaber Tresor Club Berlin:
"Die Inszenierung war immer sehr ähnlich am Anfang. Es war sehr wenig Licht, es war sehr viel Nebel, jeder verschwand im Grunde in seine eigene Welt und der Sound war ein akustisches Narkotikum."
24.34
KOMMENTAR: Neben dem Narkotikum Musik spielen Drogen seit je her eine grosse Rolle in der Technoszene.
24.40
Statement Hans Cousto, Gründer Eve & Rave e.V. Berlin:
"Techno hiess, bevor es Techno hiess, Acid House. Und Acid ist die Abkürzung für LSD. Das heisst, ende der 80er- Jahre an den Partys waren vornehmlich Leute, die hatten Erfahrung mit Psychedelika. Und eigentlich erst in den 90er Jahren kam Ecstasy als, ja, sagen wir Massenphänomen auf. Und ende der 90er Jahre, da war Amphetamin die erste Droge, da war dann schon die Leistungsgesellschaft. Denn Ecstasy ist eine Gefühlsdroge, Amphetamin, Metamphetamin Kokain, das sind Leistungsdrogen.
Jeder Fehlgriff, jedes Rutschen vom Tonarm über der Platte, wirkt ganz anders bei den Leuten, wie wenn die nüchtern wären. Und um diese Intensität nachvollziehen zu können, denke ich, ist es auch gut, wenn jemand, der als Zeremonienmeister bei so einer Party arbeitet, Erfahrungen hat, das heisst, die Steigerung der Sensibilität auf bestimmte Substanzen kennt."
25.57
OVERVOICE Statement Lucien Nicolet, DJ Luciano:
In dem Moment, wo man als DJ damit konfrontiert ist, dass Leute auf Drogen sind, hat man eine grosse Verantwortung. Mit der Musik gibt man ja etwas Spirituelles ab und man gibt Energie ab. Der Geist der Leute ist offen, viel empfindlicher und feinfühliger. Und in so einem Moment muss man vorsichtiger sein, muss sie zu einem Erlebnis führen, das sie nicht vergessen werden, das beinahe etwas von einer Kur an sich hat. Und dabei kann Musik als spirituelles Element bestimmend sein darüber - vor allem mit Melodien, mit Stimmen -, ob der Trip ins Dunkel oder ins Licht führt. Musik ist eine Message.
26.47
Statement Hans Cousto, Gründer Eve & Rave e.V. Berlin:
"Ich denke, junge Leute, die feiern und tanzen, die nehmen Drogen. Beim Rock’n’Roll war es Cannabis und Kokain, und zur Zeit der Beatles da war es halt LSD und Haschisch und Gras. Und zu Ländlermusik und Musikantenstadel trinken die Leute Bier und trinken Schnaps, und ich glaube auch nicht, dass sich das gross ändern wird."
27.18
Statement Alexander Näpflin, DJ Alexander, DJ Phonoboy:
"Ich habe heute einen Auftritt in einem Alters und Pflegeheim, und das war ein Wunsch einer Mitbewohnerin, und das musste ich noch suchen. Ich hatte es zwar erhalten von einer Kollegin, auf digitaler Form, aber auf Platte ist mir natürlich lieber.
(Einblender Alters- und Pflegeheim Eschlikon)
Da gibt es zwei verschiedene Arten von Auftritten in Altersheimen, was ich auch sehr sehr gerne mache. Da gibt es den Unterhaltungsnachmittag, wo man von Roy Black bis hin zu 70er-Sachen, also ABBA Dancing Queen oder neuere Deutsche Schlager eigentlich alles spielt. Ein Rahmenprogramm von knapp zwei Stunden. Und dann gibt es auch die Aktivierungstherapie, wo man versucht, zusammen mit den Leitern oder Leiterinnen, die Leute zum Tanzen zu animieren, soweit es geht. Also selbst wenn sie im Rollstuhl sind, versuchen wir die Leute zum Bewegen zu bringen."
28.26
KOMMENTAR:
An diesem Nachmittag aber ging es vor allem um ein besinnliches Zusammensein und das Feiern von Geburtstagen, und es war ein über 90 jähriger Mann, der die Heimleiterin zum Tanzen aufforderte.
Ausgenommen für Anlässe wie diesen, bewegt sich die Gage von Alexander Näpflin im Bereich zwischen rund 600 und 1100 Euro. Bei Hiphop-DJs wie Natio Achana können die Gagen dann aber schon um einiges höher steigen. Die Grossverdiener aber sind die Spitzenleute in der Liga der Techno- und House-DJs:
29.00
Statement Fidelity Kastrow, Resident DJ/Booker, Tresor Club Berlin:
"Ich denke, die Zeiten, wo ein DJ für ein 2-Stundenset 100 000 Pfund bekommen hat, die sind vorbei. Es gibt eine Bewegung, die weltweit einfach zu bemerken ist, dass von diesen hohen Gagen immer mehr weggegangen wird. Das sind dann immer noch 5-stellige Summen, aber nicht unbedingt immer, also 4 - 5-stellige Summen sind trotzdem noch die Topgagen."
29.23
OVERVOICE Statement Lucien Nicolet, DJ Luciano:
Es war schon immer ein schwieriger Beruf. Es braucht Geduld, bis man sich seinen Namen, sein Profil aufgebaut hat. Manchmal bin ich in 3 Ländern an ein und demselben Tag. Das tönt nach viel Spass, aber es kostet Energien. Klar macht vieles Spass und ich würde vieles genauso noch einmal machen, aber es ist anstrengend.
29.51 An einem Strand beispielsweise lege ich ganz anders auf als in einem geschlossenen Raum oder an einem Grossanlass vor 100 000 Leuten. Ich drücke mich anders aus mit meiner Musik, nutze eine andere Energie, um die Leute zu erreichen.
30.07 Der Auftritt in Peru war unglaublich, ich wurde richtig gehend weggeblasen vom Erwachen einer neuen Szene. Ich hatte um 3 Uhr in der Früh begonnen und um 8 Uhr, 9 Uhr spielte ich immer noch. In der aufgehenden Sonne sah ich die Gesichter all dieser wunderschönen Menschen. Und man spürte, da ist etwas Neues für sie, irgendetwas verändert sich bei ihnen. Und zu spüren, dass man diese Veränderung auslöst, sie für etwas Neues begeistern kann, ist wohl das Wertvollste für mich als DJ.
Es war unglaublich und irgendwie magisch.
Swiss made:
01.02
OVERVOICE Mahara Mc Kay, Djane:
Es war echt spannend, weil vor meinem Auftritt eine Veranstaltung mit etwas älterem Publikum war. Und ich wusste, ab Mitternacht würden dann auch die Jungen kommen. Es galt dann, die Jungen als auch die Älteren nicht zu verlieren.
01.21
Ein guter DJ kann sich auf das Publikum einstellen. Man kreiert eine Stimmung, wobei es darum geht, die Stimmung des Publikums zu ertesten, sich zu überlegen, wie man es am Besten abholen kann in diesem Moment, um es dann auf eine Reise mit zu nehmen.
01.45
Durch meine Karriere als Miss Schweiz wurde ich einfach in eine Schublade gesteckt und man erwartete von mir, dass ich die gängigen Sachen wie etwa House auflegen würde. Dabei hatte ich aber immer das Gefühl, nicht wirklich ich selbst zu sein.
02.08
Erst mit den Jahren fand ich zu mir selbst und hatte den Mut, vom Miss Schweiz-Titel wegzukommen und Mahara zu werden.
02.32
Wirklich gut als DJane bin ich deshalb auch erst seit 2-3 Jahren, seit die Leute sehen, dass das ich bin.
02.34
Es gibt immer wieder Phasen, in denen ich mir Zeit nehme, in ein Studio zu gehen.
Statement Mahara Mc Kay, DJane, Miss Schweiz 2000:
"S'isch rächt spannend gsi mues ich säge, will am Afang häts en private Aalss gä, wo dänn halt eher älteri Lüüt detä gsi sind und ich gwüsst han ab de 12i werdet dänn au die Junge cho und das isch dänn schwirig, dass die Junge dänn nöd gönd und di Altä irgendwie verlore sind.
En guete DJ isch, wenn er oder sie sich uffs Publikum chan abstimme. Me kreiert ä Schtimmig, dänn gahts drumm, d’Lüüt usäztaschtä, i welär Schtimmig sinds im Moment, wiä hol ich sie ab im Moment, zum nachher chönnä mit mir uf e Reis gah.
Dur mini ganz Miss Schwiz Karriere händ d’Lüt eifach mich so echli inä Schublade inägsteckt, und es hät den gheisse, die muess jetzt echli House und ja, das wo me kennt ufleggä. aber ich han ich han wi eifach s’Gfühl gha: das bin nöd ich. Und , ja mit de Jahre han ich dänn au immer meh mich sälber gfundä und meh Muet gha zum chöne vo dem ganze Miss-Titel wegcho und Mahara z’wärde. Und deshalb schaff ich au erscht sit 2, 3 Jahr würklich sehr guet als DJ, will d’Lütt gsehnd, dass das ich bin.
Ich han immer wieder so Phasene wo n’ich mir Ziit nimm, zum inäs Studio gah."
02.41
KOMMENTAR: Gemeinsam mit dem renommierten Schweizer DJ Minus 8 erarbeitet und produziert Mahara Mc Kay in einem ihrer Projekte einige neue Songs.
02.53
OVERVOICE Statement Mahara Mc Kay, DJane:
„Während der ersten Treffen haben wir einige Ideen umgesetzt, und wenn wir dann 3 oder 4 Stücke haben, die wir beide cool finden, könnte ein Album entstehen. Mein Traum allerdings wäre, einmal Musik für andere Künstler zu produzieren.
Statement Mahara Mc Kay, DJane: "Mir sind erscht 2, 3 mal zämägsässe und ja, händ es paar cooli Ideenä chönnä ummesetze. Wenn mir dänn 3, 4 Stuck händ, wo me fint, doch das isch cool chas einersits dänn villicht äs Album gä, anderersiits, was min Traum wär, isch eigentlich, Musig für anderi Künstler z’produziere."
04.14
KOMMENTAR: Während weiterer Treffen wird innerhalb von rund vier Wochen eine Version entstehen, die dem Endresultat schon sehr nahe kommt.
03.32
OVERVOICE Statement Mahara Mc Kay, DJane:
Auf dem Laptop sind zwei Kreise zu erkennen. Sie repräsentieren die linke und die rechte Platte. Auf dem Laptop bestimmt man, welcher Song auf die rechte und welcher auf die linke übertragen werden soll. Und es ist dann, als ob der Song wirklich auf der Platte wäre; man kann scratchen, kann die Geschwindigkeit anpassen usw.
04.02
Auf meinem Laptop sind an die 160 Gigabyte Musik gespeichert. Das würde reichen, um einen Monat ohne Wiederholungen auflegen zu können. Es umfasst die ganze Palette von den 60ern bis zu den 80gern, Hiphop, R&B und Rock. Wobei ich Rock klar trenne, um unter einem Pseudonym ganz speziell nur Rock auflegen zu können.
04.29
Ein Stück läuft über die Anlage, das nächste bereits in meinem Kopfhörer. Da sind also zwei verschiedene Beats.
04.44
Diese beiden Beats nun im Tempo anzugleichen, das braucht schon etwas Übung.
04.55
Für einen Auftritt brauche ich zum Glück nicht wie früher all die Platten sondern nur noch einen Koffer mitzunehmen.
05.06
Die Gage hängt ganz von der Grösse des Auftrittsorts ab, ob es eine kleine Bar oder eine Grossveranstaltung ist. Grundsätzlich aber beträgt sie rund 1700 Euro.
05.19
Ich gehe bei einer Party voll mit, stecke all meine Energie da rein, denn das Publikum lässt sich von einem DJ mitreissen. Die Freude des DJs steckt an.
Allerdings, jeden Donnerstag, Freitag und Samstag vollen Einsatz zu leisten, raubt Energien, und am nächsten Tag fühlt man sich echt kaputt.
05.43
Es sind weniger die Technik und das Auflegen, die mich faszinieren und mich bewogen, DJane zu werden. Es ist meine Liebe zur Musik, zum Tanzen, die Magie der Musik. Und jede Musik vermittelt ein anderes Gefühl, und das ist das Spannende beim Auflegen.
Statement Mahara Mc Kay, DJane: "Uf em Lapzop gseht me so 2 chlini Kreisli, die repräsentiered die rechti Platte und die linki Platte, dänn chann mä säge, weläs Lied dass me rechts und links wet ha, und dänn tuet das überträge uff die leeri Plattä, und s’Lied liit dänn also würkli 1:1, als wärs ä Plattä, also me chan das Leid alangä, mer chan Scratchä, mer chann s’Lied apassä, Gschwindigkeit apassä.
Ich han öppe 160 Gig Musig uf em Laptop, und ich chännt 1 Monat lang ufleggä niä mit em glichligä Sound, es isch di ganz Palettä, eifach das, wo n’ich guet findä, vo 60er, 70er, 80er-Jahr, R&B Hiphop,und echli Rock. Also Rock tuen ich würkli sehr trännä. Ich mach jetzt au mini eigene Rockpartys under emenä Pseudonym jedoch, die ganz Palettä a Rock leg ich dänn uf.)
Eis Lied lauft ja dussä, wo all ghöred, und s’andere Lied, wo mer dänn uussuecht als Nächschts lauft dänn i dä Chopfhörer, und das sind dänn 2 Beats, dä macht bumm bumm, und dä macht total än andere, und dass dänn die 2 Beats ufenand passed.. Das isch no, ... da bruucht Üebing.
Wenn ich en Gig han, mues ich zum Glück nurno eis Köfferli mit mir umeträge, nöd so wie früener mit dä echte Plattene.
Das isch vo Mal zu Mal underschiidlich, wenn’s innerä chline Bar isch, wo 50 Nase dinnä Platz hät, oder e Riisäverastaltig, aber grundsätzlich isch es Fr. 2500.- pro Aalass,
Du gisch allneDini Energie. Ich bin öpper, wo anere Party gern mitgaht, will wänn de DJ abgaht, gönd d’Lüüt schneller ab, will sie gsehnd: hei, wau, de DJ het Froid a dem wo n’er macht, das übertrait, aber, jede Donschtig-, Fritig. und Samschtig abig voll abgah, das raubt Energie und dänn am nächste Tag fühlt me sich eifach kautt.
Mich fasziniert weniger s’Ufleggä und Technik allai. Aber ich han wellä DJ wärde. will ich liebä Musig, ich liebä s’Tanzä,ich liebä, ich liebä d’Magie a de Musig, Und also, jedi Musig gitt eim es anders Gfühl, und das find ich s’schpannendi am Ufleggä."
05.56
KOMMENTAR:
Einige Jahre will Mahara Mc Kay ihre Karriere als DJane weltweit noch geniessen, dann aber soll Schluss damit sein.
06.05
OVERVOICE Statement Mahara Mc Kay, DJane:
Es gibt noch soviel, was mich interessiert, aber ich lege mich noch nicht fest, und das verursacht ein extremes Kribbel; die Freude auf das Unbekannte, das Neue.
Statement Mahara Mc Kay, DJane: "Ich han einigi Sache, wo mich interessiered, aber dur das, dass ich mi a nüt tuen feschdleggä, han ich en extremi, ich han es extrems Chribble i mir inne. Ich froi mi uf das Unwissende, uf öppis Nois, ja."
nach oben