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Naturwunder und Powerfood: Fakten zum Ei

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1.04
Über 3 Milliarden Eier werden weltweit jeden Tag gelegt.

1.10
Nur zu einem geringen Prozentsatz kommen sie bis heute von Biobauern, so wie vom jungen Matthias Beutler in Heimenschwand
in der Schweiz.

1.20
Alle 2 Monate erhält er Besuch von Geflügelmeister Josef Eleganti.

1.28
Er ist seit vielen Jahren für den grössten Bio-Eierhändler der Schweiz unterwegs, um die Produzenten zu kontrollieren und zu unterstützen.

1.39
In der Schweiz ist die Käfighaltung seit bald 2 Jahrzehnten verboten und die Erfahrung mit alternativen Haltungsformen ist deshalb gross. Bio-Betriebe haben besonders strenge Vorschriften. Trotzdem:

1.50 
Statement Josef Eleganti, Geflügelmeister Hosberg AG:
Grundsätzlich ist es absolut möglich die gleiche Leistung zu haben mit Bio-Eiern. Es muss einfach das ganze Umfeld stimmen. Es darf nichts passieren. Das Management ist sehr wichtig, dass der Bauer auf seine Hühner gut achtet und auch merkt, wenn irgendwo einmal was  nicht ganz optimal läuft, dann reagiert das Tier relativ schnell. Die Töne im Stall sind nicht mehr gleich, es ist nicht mehr das gleiche Singen der Tiere, was für uns eigentlich immer positiv ist, wenn wir den Gesang hören, dann wissen wir die Tiere sind zufrieden, es fehlt Ihnen nichts.

2.26
Wer in der Schweiz Bio-Eier produziert, darf das nur auf einem reinen Bio-Hof tun. Nur Bio-Futter ist zugelassen und die Bio-Normen der artgerechten Haltung sind zu befolgen. Dazu gehört auch die Anwesenheit von Gockeln. Sie werden bekanntlich nicht benötigt, damit die Hennen Eier legen. Das würden sie auch ohne Hähne tun, aber sie sind wichtig für die Sozialstruktur.

2.47
Statement Josef Eleganti, Geflügelmeister Hosberg AG:
Es ist so, dass der Hahn bei uns eigentlich mehr eine Führungsaufgabe
hat, das  ist vor allem dann im Auslauf wichtig. Der Hanh ist einer der ersten, der rausgeht und er wird immer die Hühner mitziehen. Und wenn z.B. ein Mäusebusshard oder irgend ein Hühnervogel kreist, dann ist der Hahn derjenige, der Alarm gibt und die Hühner springen sofort zurück in den Stall. Also er hat da eine Funktion einerseits seine Familienschar von Hühnern um sich zu haben, aber er ist auch der, der die Warnungen ausstösst. Und wir haben schon gesehen, dass er vor dem Fuchs gewarnt hat und dann ist er geblieben bis er vom Fuchs verspeist wurde.

3.35
Legehennen speisen pro Tag rund 120 Gramm Futter und sie benötigen je nach Temperatur 2 bis 3 dl Deziliter Wasser am Tag. 

3.44
Zwei Mal in der Woche werden die Eier bei Matthias Beutler abgeholt. Moderne Legehybriden, also Hennen, die aus verschiedensten Rassen auf Legeleistung hin gezüchtet und gekreuzt wurden, legen heute etwa  300 Eier im Jahr.  

3.59
Die grösste Verarbeitungstelle für Schweizer Bio-Eier befindet sich in Rüti im Zürcher Oberland.

4.06
Die «Hosberg AG» vermarktet ausschliesslich Eier aus zertifizierten Bio-betrieben. Wichtig: Jedes Ei muss auf seinen Produzenten zurück verfolgt werden können.

4.17  
Biobetriebe produzieren in der Schweiz braune und weisse Eier.
Zur Qualitätskontrolle werden sie durchleuchtet. Ganz generell –also nicht nur im Bio-Bereich - sind in der Schweiz etwa 50% weisse und 50% braune Eier gefragt. Deutsche ziehen braune Eier - zu etwa 70%-  vor.

4.34
In unseren Breitengraden sind vor allem mittelgrosse Eier gefragt.
Nach Grösse sortiert, kommen alle Eier von 53 bis 72 Gramm als Schaleneier in den Verkauf.
Grössere und kleinere werden zu Eiprodukten verarbeitet.


4.47
Mit durchschnittlich 80 Rappen - also rund 50 Euro-Cent -Verkaufspreis, werden hier die wohl teuersten Eier der Welt verarbeitet.

4.57
Vor etwas über 10 Jahren hat der Bio-Landwirt Alfred Reinhard die Firma gegründet. Er hatte eine gute Nase. Das Geschäft mit den Bio-Eiern ist trotz hohen Preisen jedes Jahr um 8 bis 10% gewachsen. Bio-Produkte und Bio-Eier sind in der Schweiz schon länger im Trend. Im Unterschied zu Deutschland gab es von Anfang an eine wichtige Unterstützung von Verteilerseite:

5.16
Statement Alfred Reinhard, Geschäftsführer Hosberg AG:
Die Grossverteiler sind in der Schweiz sofort eingestiegen und haben das Bio-Ei und die Bioprodukte allgemein ins Sortiment aufgenommen, was in Deutschland dann eher zweitrangig dazu kam.

5.33
Heute wird dort, wo man es sich leisten kann, bewusster eingekauft. Wenn Eier nachweislich von Legehennen stammen, die tierfreundlich gehalten werden wird auch ein Mehrpreis dafür bezahlt.
5.41
Ein Trend, der in vielen Ländern Europas und neuerdings auch in den USA zu beobachten ist.

5.49
Mehr und mehr Konsumenten ziehen es auch vor, Nahrungsmittel direkt beim Produzenten zu kaufen.

5.53
Auch Ernährungsberaterin Ruth Ellenberger ist auf dem Markt anzutreffen. Von der einstigen Verteufelung des cholesterinhaltigen Eis kann heute keine Rede mehr sein.

6.05
Statement Ruth Ellenberger  Ernährungsberaterin eBalance.ch:
Das Ei ist eines der wertvollsten Proteine überhaupt. Die Aminosäuren, da darin enthalten sind, die können wir fast ausnahmslos alle verwerten für den Aufbau von unserer Körpersubstanz. Das ist eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es ein Nichtsäuger ist, der uns dieses Protein liefert. Zudem enthält das Ei Vitamine A, D; Eisen, Vitamin B12, das brauchen wir zur Blutbildung. Es ist ein richtiger Powerfood, hilft ja auch dem Küken auch zum Leben.

6.39
Also kann die Ernährungsberaterin bedenkenlos zum täglich Frühstücksei raten?

6.46             
Statement Ruth Ellenberger  Ernährungsberaterin eBalance.ch:
Jein! Da muss ich doch Abstriche machen! 2-3 Eier sind empfohlen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und von der Schweizer Ernährungsgesellschaft ebenfalls. Die Nahrungsmittelpyramide, die zeigt das sehr gut auf und das macht auch durchaus Sinn. Wenn Sie viele Eier essen, dann essen Sie ein Weniger an Früchten, Vollkornprodukten und Gemüse. Das geht ja immer auf Kosten von etwas anderem. Und gerade beim Frühstück, wo wir in der Regel Vollkornprodukte und Früchte essen, würde man dann darauf verzichten.

7.22
Je frischer ein Ei, desto höher ist die Eiweiss-, die Eiklarschicht. Bei den täglichen Qualitätskontrollen wird bei Hosberg daneben auch das Gelb des Eidotters bestimmt. Dies ist eine rein optische Angelegeheit - ausser das Eigelb wäre extrem hell, was auf eine Erkrankung hindeuten könnte.

7.39
Möglichst dunkle Dotter sind gefragt. Im Biobereich kommen deshalb im Futter gegebenenfalls minime Mengen Paprika oder Tagetesblüten zum Aufgelben zum Einsatz.

7.51
Möglichst frisch und lange haltbar sollen die Eier sein. Der Konsument soll möglichst lang vom Schutz profitieren, den ein Ei natürlicherweise während der Bebrütungsphase hat:

8.01
Statement Josef Eleganti, Geflügelmeister Hosberg AG:
21 Tage hat das  Eiweiss einen Schutz drin, dass sich allfällige Bakterien, die eindringen nicht vermehren können. D.h. bei uns ist daher die Verkaufsfrist ab Legedatum 21 Tage. Zusätzlich kann er es aber dann noch 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Das ist der Grundsatz, der meistens zur Anwendung kommt. Wir können aber auch sagen: Das Ei wird grundsätzlich nicht schlecht, falls die Schale ganz ist.
Hier sehen wir ein frisches Ei und ein 5-jähriges Ei, das durch die Eimasse fast aufsteht. Durch das Austrocknen wird die Eimasse – Eiweiss und Eigelb - immer mehr zurückgezogen und oben haben wir ein grosses Stück Luft. Ich schlage jetzt so ein Ei einmal auf und Sie sehen, dass unten nur noch etwa zehn Gramm eingetrocknete Eimasse ist.

9.15
Etwa 30% der Eier – vor allem, diejenigen, die viel zu gross oder viel zu klein geraten sind - werden bei Hosberg zu so genannten Ei-Produkten verarbeit.

9.27
Dieser Geschäftszweig ist in den letzten Jahren in der Eier-Wirtschaft
in allen entwickelten Ländern stark angewachsen. Die Zunahme hat selbstverständlich damit zu tun, dass immer mehr auswärts gegessen wird und immer mehr Fertigprodukte gekauft werden.

9.46
Ei- Produkte gehen in erster Line an Convenience-Food-Produzenten, Teigwarenfabriken und Saucenhersteller. Aber auch an Bäckereien und Restaurants.

10.00
Bei Hosberg werden sogar die Eierschalen zu Weiterverwertung aufgearbeitet. Allerdings landen nicht ganz alle Eier im Verkauf. Einige  schnappt sich Josef Eleganti und bewahrt sie in seinem Büro auf.

10.14
Statement Josef Eleganti, Geflügelmeister Hosberg AG:
Ja, ich habe im Verlauf der Zeit einige Eier gesammelt. Das sind so kleine Eier. Das ist ein Ei, das von einem Huhn gelegt wurde, das aufhört zu legen. Dann gibt es aber auch sehr extreme Eier mit Runzeln, das kann eine Krankheit sein. Es gibt auch noch spezielle Formen: Sehr spitze Eier, hier haben wir die bananenförmigen oder wieder sehr ähnliche, verrunzelte Eier. Da kann man diverse Spezialitäten im Lauf der Zeit finden. Meistens ist irgendetwas mit dem Legedarm bei diesen Tieren nicht ganz in Ordnung und es legt aber trotzdem noch ein Ei und daher kommt dann diese Deformation zustande.

11.10
Direkt an der Nordsee, in Cuxhaven, sind nicht nur Ozeanriesen zu bestaunen.

11.16
In der nördlichsten Stadt Niedersachsens befindet sich eine Hochburg der Hühnerzucht: Die «Lohmann Tierzucht GmbH».

11.23
Lohmann ist die Nummer eins in der Zucht von Legehennen.
Rund 35%  aller Eier auf der Welt werden von Hennen aus der Lohmann-Zucht gelegt.

11.33
Der Genetiker Rudolf Preisinger ist seit langem im Forschungsbereich aktiv. Seit 9 Jahren ist er hier auch Geschäftsführer.

11.43
Lohmann züchtet seit fast 50 Jahren so genannte Elterntiere. Aus der Kreuzung z.B. dieser weissen Hennen und den braunen Hähnen gehen Hybriden, in diesem Fall Legehennen des Typus «Lohmann Brown», hervor. Sind die Küken nach rund 20 Wochen geschlechtsreif, legen sie Eier mit einer attraktiven braunen Schale.

12.04
Dies ist ein Vatertier der «Lohmann LSL», dessen weibliche Nachkommen sehr ähnlich ausschauen werden wie diese Muttertiere. Die «Lohmann LSL» legen weisse Eier. Welche Schalenfarbe bevorzugt wird ist kulturell sehr unterschiedlich.

12.16
Statement Rudolf Preisinger, Geschäftsführer Lohmann Tierzucht GmbH:
Der wichtigste Markt für weisse Eier ist Nordamerika. 95% weissschalig und nur 5% braunschalig. Der grösste Markt für braune Hühner ist China. 60% aller Eier dieser Erde werden in China produziert. Dort leben viele Menschen, die essen gerne Eier. Indien z.B. ist 100% weissschalig. In Indien ist ein Ei einfach weiss. Im Iran ist ein Ei weiss. In England ist es braun, in Spanien überwiegend braun. In Italien ist ein Schalenei braun. Eier für die Nudelindustrie sind weisschalig, weil weissschalige Eier einen höheren Dotteranteil haben, ein besseres Fettsäuremuster haben und das ist für die Nudelproduktion besser.

13.10   
Lohmann bietet für die verschiedenen Märkte verschiedene Legehennen an. Weissleger und Braunleger, welche Eier in der jeweils gewünschten Grösse legen. Verkauft werden aber immer Elterntiere und zwar als Eintagesküken. Sie legen dann vor Ort beim Vermehrer die Eier, aus denen die Legehennen-Küken schlüpfen. 12% der Elterntier-Küken sind Männchen.

13.30
Lohmann ist nicht nur in Cuxhaven, sondern auch Dänemark, Kanada und Brasilien aktiv.

13.36
Diese «Lohmann Silver» werden noch heute abend nach Kapstadt
geflogen.

13.42
Die Temperatur im Lastwagen, der die Tiere zum Flughafen transportiert muss stimmen. Eintagesküken brauchen 34 Grad Celsius.

13.50
Küken kann man problemlos auch in entfernte Winkel der Erde spedieren, denn sie brauchen bis zum dritten Tag nach dem Schlüpfen keine Nahrung. Sie leben noch von den Nährstoff-Reserven aus dem Ei.

14.00 
Schon in den ersten 3 Tagen der Bebrütung beginnen sich Blutgefässe und das Herz zu bilden.

14.05
Am 4. Tag nehmen Augen, Läufe und Flügel Form an.

14.09
Am 7. Tag sind alle wichtigen Organe bereits angelegt.

14.13
Die Gefiederbildung beginnt am 11. Tag und am 12. ist die Bildung der Augen abgeschlossen. Am 14. beginnt der Schnabel zu wachsen.

14.22
Er ist wichtig, denn mittels heftiger Kopfbewegungen gelingt es dem Küken nach 21 Tagen mit dem Schnabel die Eierschale zu durchbrechen und auszuschlüpfen.

14.36
Sind Legehennen einmal ausgeschlüpft,  bleiben sie rund 4 1/2 Monate –bis kurz vor dem ersten Legen - bei den so genannten Aufzüchtern. Diese Tiere hier sind 26 Tage alt. Sie fressen im Moment 30 Gramm Futter im Tag und wiegen im Durchschnitt 300 Gramm. 26 Grad muss die Stalltemperatur sein. Aber auch Feuchtigkeit, Luft- und Futterqualität spielen bei der Aufzucht eine Rolle. Moderne Stallsysteme gewährleisten eine genaue Überwachung. Philipp Gradwohl von der Firma «GZH» in Staufen, in der Schweiz, weiss das zu schätzen.

15.09
Wie viele Vermehrer, bietet auch die «GZH» in der Aufzucht verschiedene Haltungsformen an. Neben der Volièrenhaltung mit Einstreufläche und Wintergarten, z.B. auch eine spezielle Bioaufzucht für Biohühner.

15.24
Wichtig ist, so hat man in der Schweiz gelernt, dass die Tiere in derjenigen Haltungsform aufgezogen werden, in der sie dann auch Eier legen sollen.

15.33
Die „Bauernhof“-Hühner sind das Hobby von Phillipp Gradwohl.
Sie verkauft er nicht zu Tausenden, sondern einzeln an Selbstversorger.
 
15.42
Braunleger sind gefragter, weil die Konsumenten braune Eier gerne mit bäuerlicher Haltung in Verbindung bringen. Dies, obwohl weisse Eier genauso gut vom Bauernhof stammen können.

15.53
Ob weiss oder braun wichtig ist bei beiden eine sehr widerstandfähige Schale.

16.00     
Zurück nach Cuxhaven. Hier in einem der Laboratorien von Lohmann Tierzucht werden laufend Qualitätskontrollen an Eierschalen der verschiedensten Legehennen-hybriden durchgeführt.

16.12
Die Schalen - ein evolutionärer Sonderweg der Vögel – müssen theoretisch so stark sein, dass die Henne sie unbesorgt der Kraft ihres Gewichtes bebrüten kann.

16.26
Mit dem von Lohmann Tierzucht erst kürzlich entwickelten Resonanztest kann man jetzt auch feinste Schwachstellen aufspüren, die möglicherweise dazu führen könnten, dass das Ei kaputt geht.

16.37
Die Eierbranche braucht Eier, die bis zum Verkauf intakt bleiben.

16.44
Statement Rudolf Preisinger, Geschäftsführer Lohmann Tierzucht GmbH:
Das zentrale Kriterium ist die Anzahl verkaufsfähige Eier. D.h. Eier mit einer bestimmten Mindestgrösse und einer guten Schalenstabilität bei einer glatten Schalenoberfläche. Das ist wichtig für den Erzeuger und den Konsumenten. Der Produzent fragt mich mehr nach dem Futterverzehr, nach dem Produktionskosten, denn 60-70% der Produktionskosten eines Eis entfallen alleine auf die Futterkosten.

17.15
Konfrontiert ist man in der Zucht mehr und mehr mit den neuen Haltungsformen. Z.B. mit einer Freilandhaltung - wie dieser hier - mit Wintergarten, Auslauf und Legenestern im Stallinnern.
17.25
Die konventionelle Käfighaltung ist heute in vielen Ländern ein Auslaufmodell, nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU, wo das endgültige Aus auf 2012 terminiert ist.

17.34
Zunehmend sind Legehennen gefragt, die sich schnell und gut an neue Halteformen anpassen.

17.44
Statement Rudolf Preisinger, Geschäftsführer Lohmann Tierzucht GmbH:
Wir werden mehr Hühner bekommen in Bode- und Freilandhaltung oder in so genannten Kleinvolièren. Dann zählt für Erzeuger, dass die Hennen regelmässig ins Nest gehen und die Eier wirklich ins Nest legen, also die Nestgängigkeit. Das war ein Selektionskriterium in der Vergangenheit, das bei der Käfighaltung keine Rolle gespielt hat. Darüber hinaus ist - die Tiere leben ja in grossen Gruppen - das friedliche Verhalten und eine gute Gefiederstabilität eines der wesentlichen Kriterien, die wir mehr und mehr beachten müssen.

18.16
Konfrontiert ist man bei der Zucht auch mit dem Wunsch nach Legehennen, die nicht schon nach einer, spätestens nach zwei Legeperiode geschlachtet werden müssen, weil sie nicht mehr genug Eier legen. Auch der Ruf nach 2-Nutzungshühnern- die Eier und Fleisch produzieren- wird  wieder lauter. Sie könnten – sofern die Konsumenten bereit sind dafür zu bezahlen- ein anderes Problem der Branche zu lösen.

18.36
Hier bei der «Amalco AG» in Staufen, in der grössten Brüterei der Schweiz, werden im Jahr über 1 Million Legehennenküken ausgebrütet.

18.46
Sie müssen nach dem Schlüpfen aussortiert, gesext, werden. Eierlegen können bekanntlich nur die Weibchen. Sie sind – dank findigen Genetikern - hier an ihrer dunkleren Farbe erkennbar. Die Weibchen kommen aufs Laufband, für die Männchen hat man keine Verwendung. Männchen als Masthähnchen aufzuziehen ist unrentabel.
       
19.07       
Statement Magnus Döbeli, Animalco AG:
Die Männchen haben keinen Fleischansatz, also wir können sie nicht mästen, das ist defizitär. Es gibt kein Fleisch von diesen männlichen Küken, darum werden sie bei uns als Futterküken gebraucht und an verschiedene Zoos oder Tierhalter in der Schweiz verschickt, verkauft.

19.28
Am besten wäre natürlich, wenn man das Geschlecht schon vor dem Ausbrüten bestimmen könnte. Es laufen verschiedene Forschungsprojekte. Auch Lohmann ist dabei engagiert. Erste Ergebnisse lassen aufhorchen, aber eine kommerziell vertretbare Lösung der Geschlechtsbestimmung ist noch nicht gefunden  - weder beim unbebrüteten Ei, noch im frühen Embryonalstadium. (max. 19.47)

19.47       
Statement Rudolf Preisinger, Geschäftsführer Lohmann Tierzucht GmbH:
Da haben wir erste positive Ergebnisse. Wir können also aus dem Ei Embryonalflüssigkeit entnehmen und dann das Geschlecht nachweisen. Wir haben aber einen zweiten Ansatz in diesem Forschungsprojekt, wo wir versuchen am unbebrüteten Ei bereits eine Gewebeprobe aus der Keimscheibe zu entnehmen, um dann bereits das Geschlecht zu bestimmen. Da sind wir aber immer noch in der Testphase und das ist ein reines Grundlagenprojekt. Aber das wäre natürlich die bevorzugte Variante, denn dann könnte man bevor der Bebrütungsprozess beginnt das Geschlecht bestimmen und nur Eier in den Brutschrank einlegen aus denen weibliche Küken schlüpfen.

20.31   
Dies wäre für die Branche nicht nur aus ethischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht interessant. Übrigens: Bevor die Küken von «Animalco» in die Aufzuchtsbetriebe kommen werden sie hier noch gegen die Marek`sche Geflügelähme geimpft. Weitere 5 Impfungen erhalten die angehenden Legehennen dann über das Trinkwasser an ihrem Bestimmungsort. Handelt es sich um Tiere für das Freiland, so kommen – zur zukünftigen Bewachung - auch noch ein paar wenige Männchen mit.

20.58
Krankheiten können ganze Geflügelbestände innerhalb weniger Tage dahinraffen.

21.05
Kontrollproben aus der ganzen Welt werden in Cuxhaven geprüft. Daneben steht die tägliche Kontrolle der eigenen Tierbestände an vorderster Stelle.

21.15
Permanente interne Kontrolle ist auch in einem anderen Geschäftszweig von Lohmann Tierzucht angesagt. Es geht um die so genannten „SPF-Eier“: Spezifiziert pathogenfreie Eier.

21.29
Hier wird im eigenen Labor getestet, was in der Pharma-Industrie in grossem Stil zum Einsatz kommt. In angebrütete Eier wird ein Saat-Virus injiziiert, um Impfstoffe zu produzieren. Es sind Eier von Legehennen,  die über mehrere Generationen bestimmte Krankheiten nicht gehabt haben dürfen. 55 Millionen solcher Eier werden heute jährlich weltweit benötigt, 40% davon werden von Lohmann Tierzucht produziert.

21.49
werden auch in der Pharma-Industrie die Eier nach der Beimpfung verschlossen und bei 37  Grad und hoher Luftfeuchtigkeit erneut bebrütet.

22.03
Statement Marcus Kock Verantwortlicher SPF-Eier Lohmann Tierzucht AG:
Das Ei ist traditionell schon immer verwendet worden zur Vermehrung von Virusimpfstoffen, damit hat es angefangen. Das wird nach wie vor gemacht, weil es ein komplettes System in sich darstellt. Was im Ei wächst hat eine komplette Biologie um sich herum und kann sich da drin optimal vermehren.

22.25
Bei der Bebrütung steigt der Vermehrungsfaktor innerhalb weniger Stunden auf  200.000 an. Und nach 32 Stunden kann dann auch  im Kontrollversuch geerntet werden, was sich im Naturwunder Ei so enorm vermehrt hat: Impfviren.

22.38
Impfstoffe aus Hühnereiern kommen zur Bekämpfung verschiedenster Krankheiten zum Einsatz. Am bekanntesten ist sicherlich die Grippe-Impfung. Daneben dienen SPF-Eier aber auch zur Gewinnung von zahlreichen anderen Impfstoffen für Mensch und Tier.

22.56
Statement Marcus Kock Verantwortlicher SPF-Eier Lohmann Tierzucht AG:
Das sind ganz bekannte Sachen wie Masern, Gelbfieber, Hirnhautentzündung durch Zeckenbiss und solche Geschichten, aber auch sehr viele Veterinärimpfstoffe, hauptsächlich für Geflügel.

23.09   
Edinburgh. In der Hauptstadt Schottlands ist man stolz auf die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte.

23.14
Insbesondere auch darauf das, was in Schottland im Bereich der Biotechnologie geleistet wurde.

23.21
Das Roslin Institute - Stichwort Klonschaf Dolly – ist wohl der bekannteste Exponent.

23.27
Auch am Roslin Institute beschäftigt man sich mit Hühnereiern und Hühnern.

23.33
Zwei Dinge interessieren: Erstens Medikamente – gegen Krebs und andere Krankheiten, die in Eiern von transgenen, also gentechnisch veränderten, Hühnern produziert werden. Und zweitens Grundlagenforschung, die mehr Verständnis bringt über die Evolution von Wirbeltieren.

23.48
Man will z.B. genauer wissen, wann und wo gewisse Gene im Wachstumsprozess eines Hühnerembryos aktiv werden. Welche Gene dafür verantwortlich sind, dass das Herz dieses 2-tägigen Embryos schlägt.

24.03
Interessant ist dabei natürlich, dass Huhn und Mensch gar nicht so verschieden sind. (max. 24.08)

24.15
Statement Helen Sang, Biologin Roslin Institute:
Das Huhn hat viele Gene mit dem Menschen gemeinsam, welche die grundlegenden Prozesse der Entwicklung kontrollieren. Das Huhn hat auch die gleichen Hauptorgane wie der Mensch, aber es hat zusätzlich noch Anderes wie Federn oder einen Schnabel, aber z.B. die Entwicklung des Auges und der wichtigsten Organe verlaufen sehr ähnlich wie beim Menschen.

25.33
Das ist unsere erste transgene Henne, sie besitzt ein Gen, dass wir eingesetzet haben, eine Gen zur Produktion von einem therapeutischen Protein.

24.46
Wir ziehen die Hennen in kleinen Volièren auf bis sie 16 bis 20 Wochen alt, also bis sie geschlechtsreif sind. Dann kommen sie in Einzelkäfige. Das ist notwendig, weil wir wissen müssen welche Eier von welchen Hennen stammen.

25.03
Wichtig war es ein Methode zu finden, wie man die Gene in Hühnerembryos einschleust.

25.10
Helen Sang und ihre Mitarbeiter haben 15 Jahre daran gearbeitet. Und sie sind bis heute darum bemüht ihre Methode laufend zu verbessern.

25.25
Ziel dabei bleibt, dass Hühner in ihrem Eiweiss – automatisch die gewünschten Substanzen z.B. Interferon oder Antikörper zur Hautkrebsbehandlung produzieren.

25.30
Transgene Hühner werden in ganz normalen Eier ausgebrütet.,

25.37
Grundsätzlich werden mittels Zellkulturen Viren in die Keimscheibe eingespritzt, die das Gen enthalten, das für die Produktion der gewünschten Eiweiss-Substanzen  verantwortlich ist. Solche Substanzen können auch in anderen Tieren und auch auf Bakterien hergestellt werden, allerdings ist das aufwendiger. Hühnereier haben noch einen weiteren Vorteil. (max. 25.57)

25.58
Statement Helen Sang, Biologin Roslin Institute:
Wir versuchen therapeutische Proteine für den Menschen zu produzieren, die in anderen Systemen schwierig zu produzieren sind.
Es sind Proteine, welche Zucker brauchen, um wirklich zu funktionieren.
Viele Eiweiss-Medikamente werden in Bakterien produziert, aber dort werden diese Zucker nicht gebildet, die gewisse Proteine brauchen um überhaupt wirksam zu werden. Wir sind überzeugt, dass das Eiweiss der Hennen die richtigen Zucker produziert, so dass die Medikamente dann einwandfrei ihre Wirkung entfalten können.

26.27
Dieses Bild - es ist etwas blutig- zeigt den Legeapparat einer Henne. Das ist der Eierstock mit einem Ei das gerade gebildet wird. Es verbringt ca. 5 Stunden den Weg den Eileiter hinunter. Das ist ein fantastisches Gewebe und stellt 1x am Tag alle Proteine her, die für das Eiweiss dieses Eis notwendig sind,  das gerade dabei ist gelegt zu werden.

26.54
Noch etwa 8 bis 10 Jahre, so schätzt Helen Sang, wird es dauern
bis an eine kommerzielle Auswertung ihrer Forschungsergebnisse gedacht und eine allfällige Zulassung der so gewonnenen Arzneimittel beantragt werden kann.

27.09
Auf die Frage, ob ihre Forschung grundsätzlich zu verantworten sei, hat sie eine klare Antwort:  (max. 27.15)

27.18
Statement Helen Sang, Biologin Roslin Institute:
Ich kann verstehen, dass Leute beunruhigt sind. Wir verändern ja schliesslich die Genetik eines Vogels. Aber ich denke, wir versuchen die Tiere für das Wohlergehen der Menschen einzusetzen, indem wir diese Protein-Medikamente entwickeln.  Zusätzlich machen wir biologische Grundlagenforschung, die hilft die Entwicklung von Wirbeltieren und gewisse Krankheiten beim Menschen besser zu verstehen, insbesondere genetische Erkrankungen. 

27.47
Eier und Hühner beschäftigen aber nicht nur Biologen, Ernährungsberaterinnen und Geflügelzüchter

27.58
Insbesondere die Frage nach dem was zuerst kam: Huhn oder Ei, beschäftiget auch Philosophen.

29.03
Hans –Johann Glock könnte stundenlang davon erzählen.  Aristoteles war im 4. Jahrhundert vor Christus der erste, der sich damit befasste. Er kam zur Einsicht, dass Vogel und Ei schon seit ewigen Zeiten existiert haben müssen.

28.20    
Statement Hans-Johann Glock, Philosoph Universität Zürich:
Im ersten Jahrhundert nach Christus hat dann der Grieche Plutarch das Problem etwas eingeengt. Nicht mehr Vogel oder Ei, sondern Henne oder Ei. Die Henne- oder Ei-Abfolge ist ein eingängiges Beispiel für ein ganz allgemeines Phänomen. Es handelt sich um eine zyklische Kausalkette in der sich Ursache und Wirkung wechselseitig bedingen. Und so verweist das scheinbar ganz spezielle Problem Henne oder Ei auf eine der grundlegenden Fragen letztlich auf die Frage nach dem Ursprung der Welt.

29.04
Anstelle der Idee des sich ewig wiederholenden Zyklus tritt in der Bibel die Idee eines Schöpfungsakts Gottes.

29.18   
Statement Hans-Johann Glock, Philosoph Universität Zürich:
Laut Genesis hat Gott am 5.Tag die Vögel geschaffen, nicht etwa Vogeleier. Die Bibel gibt also eine eindeutige Antwort: Das Huhn kam vor dem Ei. Aber ausser ein paar unverbesserlichen Kreationisten glaubt das heutzutage natürlich keiner mehr.

29.43
Darwin brachte Mitte des 19. Jahrhunderts mit seiner Evolutionstheorie  eine dynamische Betrachtungsweise.

29.55 
Statement Hans-Johann Glock, Philosoph Universität Zürich:
 Heute wissen wir, dass Arten sich verändern. Sie entwickeln sich, sie entstehen und vergehen. Man kann also die Frage Huhn oder Ei gar nicht eindeutig stellen oder beantworten. Dennoch hat sich kürzlich eine Kommission zu Wort gemeldet. Sie bestand aus einem Evolutionsgenetiker, einem Philosoph und einem Hühnerzüchter. In der britischen Presse wurden sie scherzhaft als „Eggsperts“ bezeichnet. Die „Eggsperts“ gehen auch von veränderlichen Arten aus, geben aber dennoch eine eindeutige Antwort: Das Ei kam vor dem Huhn.

30.41
Unzählige Generationen haben sich mit der Frage beschäftigt und sie wird wohl auch in Zukunft immer wieder zu interessanten Diskussionen Anlass geben. Tatsache bleibt: Hühner sind phänomenale Nutztiere und sie bescheren uns ein Naturwunder ersten Ranges: Das Ei.


NZZ Swiss Made: Die Kemmeriboden-Meringues

1.17
Im malrischen Emmental, etwas ausserhalb von Schangnau
findet sich die Bäckerei Stein.

1.23
Es ist nicht reiner Patriotismus, der Elsbeth Riedwyl dazu bewegt,
das Schweizerfähnchen rauszuhängen.

1.33
Die Meringues, die ihr Mann Peter anfertigt, sind weit über die Grenzen
des Emmentals hinaus bekannt.

1.42
Viel Eiweiss wird gebraucht um sie anzufertigen.
Ein beträchtlicher Teil der Eier kommt von den umliegenden Bauernhöfen. Die Eltern von Elsbeth Riedwyl besorgen täglich das Aufschlagen.

1.56
Die Jungmannschaft ist nicht immer dabei.

2.00
An manchen Tagen will das Aufschlagen kein Ende nehmen, aber das kennen die Eltern aus Zeiten, als sie hier noch selber das Sagen hatten.

2.15
Bis zu 800 Meringues macht  Peter Riedwyl an hektischen Tagen.

2.20
Gerne würde man Näheres zum Rezept erfahren, wissen was das Geheimnis bei der Zubereitung der berühmten Meringues ist.
2.28
Aber ausser dass sie schmecken sollen wie zu Grossvaterszeiten erfährt man nichts.

2.33   
Statement Elsbeth Riedwyl:
Es war das genau gleiche Rezept, das mein Grossvater machte, wie
wir es heute noch machen.

2.42
Aber worin  besteht das Geheimnis, das diese Meringues besser macht als alle anderen?
2.49
Das Eiweiss muss zu Schnee geschlagen werden, das kann man in jedem Kochbuch nachlesen und auch dass Zucker. viel Zucker dazukommen muss.
2.57
Will Elsbeth Riedwyl uns das Geheimnis nicht verraten?

3.01   
Statement Elsbeth Riedwyl:
Lieber nicht!

3.05
Geschäftsgeheimnis bleibt Geschäftsgeheimnis!

3.08
Die Meringues kommen ursprünglich aus Meirinigen, dort soll sie ein Konditor namens Gasparini – irgendwann zwischen 1600 und 1720 -erstmals angefertigt haben und nach Meiringen „Meringue“ genannt haben. Was  bis heute eine gute Meringue auszeichnet, sagt uns  Elsbeth Riedwyl gerne:

3.26   
Statement Elsbeth Riedwyl:
Wenn sie nicht klebrig ist im Innern, schön braun gebacken. Unsere Meringues sind nicht zu süss und einfach zart, wenn man mit dem Löffel
reinsticht, dass sie nicht aus dem Teller springt.

3.46
Im kleinen eigenen Laden gibt es fast alles an Lebensmitteln zu kaufen. Vor allem aber eines: Die «Kemmeriboden-Merängge».

3.56
Und mit dem Kemmeriboden hat auch das Schweizerfähnchen zu tun. Hängt es draussen, ist das Postauto gebeten, bei der Bäckerei Stein anzuhalten.

4.10
Meringues müssen geladen werden. Es ist ein schöner Sommertag und zuhinterst im Tal im alten, grossen Hotel wird vorallem eines bestellt: Meringues aus der Bäckerei Stein.

4.26
Seit 3 Generationen wird das so gehandhabt. Damals, als man eine Viertelstunde weiter hinten im Tal nicht wusste, was man mit dem überflüssigen Rahm aus der Landwirtschaft anfangen sollte.
4.42
Und als plötzlich der Grossvater von Elsbeth Riedwyl im Kemmeriboden-Bad auftauchte, irgendwo etwas von Meringues gehört hatte, und so die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit begründete.

4.54
Und wer weiss, vielleicht hat auch das Geheimnis (das seinige ?) zur Erfolgstory der Kemmiboden-Meringues beigetragen.

5.11
Heute betreibt man im Kemmeriboden-Bad keine Landwirtschaft mehr, aber Meringues bereitet man immer noch mit Leidenschaft zu.

5.22
Zum Abnehmen sind Meringues nicht wirklich geeignet. Dafür sind sie
ein rein einheimisches Produkt:

5.29   
Statement Remo Mosimann  Koch Hotel Kemmeriboden-Bad:
Ja das wäre zum ersten der wunderbare Rahm aus der Käserei Wald im Schangnau und dann natürlich die Meringue aus der Bäckerei Riedwyl-Oberli ebenfalls im Schangnau. und das zusammen mit unserer Kochkunst gibt die legendären Kemmeriboden-Meringues.

5.48
Remo Mosimann ist nicht nur ein guter Verkäufer, er versteht sich auch hervorragend auf die Kochkunst.
Wenn es sein muss, so kann er auch unter Beweis stellen, dass er wesentlich mehr kann als das berühmteste Gericht des Hauses schön zu dekorieren.

6.11
Statement Remo Mosimann  Koch Hotel Kemmeriboden-Bad:
Und da wär sie nun, unsere weltberühmte Kemmeriboden-Meringue

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Naturwunder und Powerfood: Fakten zum Ei: Schalenfestigkeits-Test bei Lohmann Tierzucht GmbH in Cuxhaven. 35% aller Eier auf der Welt werden von Lohmann-Hennen gelegt.
Naturwunder und Powerfood: Fakten zum Ei: Eier von glücklichen Hühnern erfreuen sich trotz höheren Preisen zunehmender Beliebtheit.
Naturwunder und Powerfood: Fakten zum Ei: Eier für die Pharmaindustrie. SPF-Eier (spezifiziert pathogenfreie Eier) werden gebraucht, um Impfstoffe herzustellen.