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Sonntag, 17.08.2008, 18.25h |
Der kühnste Bau des 19. Jahrhunderts. / Die begehrte Nord-Süd-Verbindung. / Die Lokomotiven, die immer mehr Energie fressen. / Der neue Basistunnel – mit Hightech durch unbekanntes Gestein.
Aus einer wuchtigen Faltung des Gotthards entspringen die Wasserströme Europas. Das harte Gestein zu durchbohren war kühn. Tausende Arbeiter bauten 10 Jahre am Eisenbahntunnel, der als erste Alpentransversale 1882 den Norden mit dem Süden verband.
Die den Berg hinaufführenden Trassees benötigen energiestarke Lokomotiven. Einst waren sie angetrieben durch Kohle und Dampf, später durch Elektrizität aus bahneigenem Strom. Die dafür gebauten Stauseen und Wasserkraftwerke um 1920 waren ebenso kühne Bauwerke wie der Tunnel. Heute setzen das am neuen Gotthard-Basistunnel Maschinen, Hightech, aber auch Menschen, fort. Das Gestein und der Druck im Berginnern hingegen bieten immer wieder Überraschungen.
In «NZZ Swiss made»: Der Pangottardo. In einem speziellen Eisenbahnwagen werden die Kehrtunnel zum Erlebnis.
Sehen Sie hier die Sendung «NZZ Standpunkte» mit Carel van Schaik, Primatenforscher
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